Die Klassen H8a und H8b verbrachten einen erlebnisreichen Tag am Dutenhofener See. In Kleingruppen bauten die Schülerinnen und Schüler mit Unterstützung eines Guides Flöße aus Brettern, Seilen und Fässern. Anschließend wurden die Konstruktionen – mit Schwimmwesten und klaren Sicherheitsregeln – auf dem Wasser getestet. Vier der sechs Flöße zerfielen beim Zuwasserlassen, doch trotz vieler Wolken und mancher missglückter Flöße war die Stimmung hervorragend: Es wurde gelacht, ausprobiert und manchmal neu geknotet.
Floßbau stärkt die Gemeinschaft:
Beim Floßbau arbeiteten unsere Schülerinnen und Schüler auf ein gemeinsames, sichtbares Ziel hin – das verbindet. In Planung, Knoten, Heben und Testen übernahmen alle unterschiedliche Rollen, brachten ihre Stärken ein und erfuhren Wertschätzung. Gleichzeitig trainierte jede Gruppe Kommunikation und Problemlösen: Über Material, Knoten und Stabilität wurde abgestimmt, zugehört und fair entschieden. Missgeschicke wurden als Lernchance genutzt – statt Schuldzuweisungen wuchsen Vertrauen, Resilienz und Teamgeist. Und auch Sicherheit ist Teamarbeit: Mit Schwimmwesten, klaren Regeln und gegenseitiger Achtsamkeit passten alle aufeinander auf.
Möglich gemacht durch den Förderverein der Max-Ernst-Schule:
Das Besondere: Der Förderverein übernahm zwei Drittel der Kosten. Dadurch konnten alle teilnehmen – ein starkes Signal für Teilhabe, Chancengerechtigkeit und ein gutes Klassenklima weit über den Tag hinaus.
Der Ausflug hat gezeigt: Teambuilding gelingt, wenn gemeinsame Herausforderungen, echtes Anpacken, unmittelbares Feedback und konstruktive Fehlerkultur zusammenkommen.


