Bei Ferienspielen Natur kennengelernt

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Marlis Teubert (von links), Marlon (11), Albrecht Cromm, Alexandra Füssler, Linda (11), Ronja (11), Seraphina (11), Elisabeth Sommer und Selina (13) vervollständigen das Insektenhaus an der Max-Ernst-Schule. Foto: Neugebauer
Schüler der Max-Ernst-Schule lernten bei Veranstaltungen Umweltaspekte kennen. Themen waren ein Insektenhaus, Barfußpfad und vieles mehr.
 
Der Barfußpfad war schon fast zugewachsen. Nur mit dem Freischneider schaffte es Betreuerin Alexandra Füssler, die Felder mit den verschiedenen Materialien wiederzufinden. Bei den Ferienspielen an der Max-Ernst-Schule in Riedelbach in der letzten Woche der Sommerferien restaurierten die acht Ferienspielkinder zusammen mit Schulsozialpädagogin Elisabeth Sommer und Füssler den Pfad im Außengelände der Schule, den sie im Jahr zuvor erstmals angelegt hatten. „Wir haben sogar die Schüssel zum Abwaschen der Füße in der hochgewachsenen Wiese wiedergefunden“, schmunzelte die Betreuerin von der Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod. Die Umweltgruppe organisiert und stellt Fachleute, die bei den Ferienspielen den Natur- und Umweltaspekt mit einbringen. Wie Waldpädagogin Bhavana Kaiser von Hessenforst, die am Mittwoch einige Tierschädel mitgebracht hatte. An den Zähnen von Hirsch, Wildkatze und Fuchs erklärte sie die Unterschiede zwischen Fleisch- und Pflanzenfresser. Aber auch das derzeitige Fichtensterben durch Trockenheit und Borkenkäferbefall erläuterte Kaiser bei einem Spaziergang.

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Preisverleihung „Big Challenge“

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von links: Aileen Kohlberg (2. Platz), Sina Kaiser (1. Platz), Nick Schaubert (3. Platz). Foto: Siedler

Auch in diesem Schuljahr nahmen die Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe an dem internationalen Englischtest „Big Challenge“ teil. Dabei haben sich die Teilnehmenden tapfer geschlagen.
Der Multiple-Choice-Test ist so aufgebaut, dass die Freude am Umgang mit der englischen Sprache und ein motivierender Zugang zum Englischen im Vordergrund stehen. Inhaltlich wurden Themen wie Landeskunde, Wortschatz und Grammatik behandelt. Dabei konnte im Vorfeld auf der offiziellen Seite www.thebigchallenge.com/de/ individuell geübt werden.
Alle Teilnehmenden erhielten unabhängig von ihrem erzielten Ergebnis eine Urkunde sowie Sachpreise wie Kalender, Stifte und Lektüren. Die drei Jahrgangsbesten der Max-Ernst-Schule wurden im Rahmen der Schülervollversammlung feierlich geehrt.

 

Max-Ernst-Schule verabschiedet 99 Schulabgänger

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Die Max-Ernst-Schule verabschiedete am Mittwoch, den 19. Juni 2019, in einer Feierstunde 99 Schulabgänger. Etwa 400 Besucher waren in die feierlich geschmückte Sporthalle gekommen, um der Zeugnisübergabe für eine Hauptschulklasse und drei Realschulklassen beizuwohnen.

Für soziales Engagement ausgezeichnete Schülerinnen und Schüler sowie die Jahrgangsbesten. Fotos: Rutner

Nach den Reden der Schulleiterin Ramona Ondrovic, des Bürgermeisters von Weilrod Götz Esser und der Schulelternbeiratsvorsitzenden Christiane Bamberg, würdigte Andreas Scharrer, Voritzender des Fördervereins, zunächst 14 Schülerinnen und Schüler für ihr soziales Engagement als Buslotse, beim Schulsanitätsdienst, in der Lehrmittelausgabe oder als Schulsprecher. Anschließend war es Scharrer vorbehalten, die Jahrgangsbesten auszuzeichnen. Dies waren: Rosaria Bonaccorso (H9), Joshua Sell (R10a), Noel Drescher und Dominik Schieferstein (R10b) und Janus Widmer (R10c).

Moderiert wurde die gelungene Abschlussfeier von den Schülern Ritaj Abdelkarim, Merdan Zejnelovic und Lydia Hudson aus den Vorabschlussklassen. Zum musikalischen Rahmenprogramm trugen der Schulchor unter der Leitung von Frau Kunselman sowie die Lehrerband, bestehend aus Frau Kunselman, Herr Müller und Herr Schütze, bei.

Die Abschlussklassen H9, R10a, R10b und  R10c sowie die für ihr soziales Engagement ausgezeichneten Schüler:

Ungarnaustausch 2019: 21 Schüler aus Szikszó zu Gast im Taunus

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Gruppenfoto am Rhein bei Mainz.

Vom 02. bis 08. Juni war die Max-Ernst-Schule Gastgeberin beim jährlichen Schüleraustausch mit dem Szent Márton Gymnasium in Szikszó im Nordosten Ungarns. Die Gemeinden Waldems und Szikzó sind städtepartnerschaftlich verbunden und so steht der Austausch seit fast 2 Jahrzehnten auch immer im Zeichen dieser Partnerschaft.  In diesem Jahr waren 21 ungarische Jugendliche von 13-18 Jahren zu Gast. Zwei begleitende Lehrkräfte und auch die Schulleitung der Schule Szikszó hatten sich mit auf den Weg gemacht.

Nach 18 – stündiger Anreise erreichten die ungarischen Schülerinnen und Schüler mit ihrer Begleitung am späten Sonntagabend die Schule in Riedelbach.
Am Montag ging es in der Schule gleich weiter mit der Begrüßung durch die Schulleiterin Frau Ondrovic, den Bürgermeister der Gemeinde Waldems, Herrn Markus Hies, Frau Brigitte Hörning, die den Austausch auf gemeindlicher Ebene organsiert und Frau Anke Balschun, die die Austauschleitung an der MES in Händen hat.
Es folgten Unterrichtsbesuche in verschiedenen Klassen mit den jeweiligen Gastgeberkindern, Kunstunterricht mit Frau Wiedenau, in dem die Jugendlichen sich im Vorgriff auf den Besuch in Mainz mit mittelalterlicher Buchmalerei beschäftigten, sowie gemeinsame Sportstunden der Austauschgruppen mit Frau Naujok. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und diente dem Kennenlernen und Vertiefen der Freundschaft in den jeweiligen Gastfamilien. Manche Jugendliche kennen sich schon aus den Jahren zuvor.

Der Dienstag stand im Zeichen Johannes Gutenbergs. Bei einer Stadtführung und im Gutenbergmuseum informierten die Schüler sich über die Person Gutenbergs, seine Buchdruckkunst und die mittelalterliche Buchmalerei. Ein Stadtbummel bei herrlichstem Sommerwetter durch die schöne Mainzer Altstadt und am Rhein entlang durfte natürlich auch nicht fehlen.

Für Mittwoch war ein Besuch der Metropole Frankfurt geplant. Frau Heffner führte gemeinsam mit Herrn Becker versiert zu verschiedenen Stationen der  wichtigsten Sehenswürdigkeiten durch die Stadt und hatte auch den phänomenalen Ausblick auf die Stadt und das Frankfurter Umland vom Maintower aus organisiert.
Als Ausgleich für die anstrengende Tour durch stand am Nachmittag das Rebstockbad auf dem Programm.

Die hessische Geschichte war Thema am Donnerstag. Bei einem Besuch im Hessenpark Neu Anspach erfuhren die Kinder und Jugendlichen unter Begleitung von Frau Schmidt und Herrn Telemann  bei unterschiedlichen Rallyes viel über das frühere Leben in den hessischen Dörfern und Landstrichen.
Der Nachmittag wurde in den Gastfamilien verbracht.

Zum  Abschluss der Ausflugswoche wurde Idstein besucht. Bei einer sehr gut für Jugendliche geeigneten Stadtführung lernten auch die Belgeiterinnen Frau Wiedenau und Frau Balschun bisher unbekannte Dinge über die schöne Stadt.
Das Programm endete mit einer sehr anschaulichen und lustigen Führung am und im Limesturm bei Idstein, wo eine römische Rüstung angelegt wurde, Mehl gemahlen und auf einer Signaltrompete geblasen wurde.

Am späten Nachmittag trafen sich alle am Austausch beteiligten in der Schule, um das traditionelle Abschiedsfest rund um den schönen Teich zu feiern. Wie schon öfter wurde leider auch in diesem Jahr das Fest von einem Gewitterregen begleitet, was aber der Geselligkeit keinen Abbruch tat. Der Himmel weinte, weil die ereignisreiche und fröhliche Woche mit den ungarischen Gästen so schnell vorüber war.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Gemeinde Waldems, den Förderverein der Max-Ernst-Schule und die Jugendförderung Weilrod, die den Autausch finanziell unterstützen.
Außerdem sei ein ganz herzliches Dankeschön an alle Gastfamilien gesagt, ohne deren Bereitschaft ein fremdes Kind bei sich aufzunehmen, der Austausch nicht denkbar wäre.

von Anke Balschun

Erfolgreiche Bundesjugendspiele

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Auf die Plätze, fertig, los…

Am 4./5. 6. 2019 war es endlich wieder soweit und die Schülerinnen und Schüler der Max-Ernst-Schule konnten sich bei den Bundesjugendspielen in einem leichtathletischen Dreikampf miteinander messen. Bei optimalen Bedingungen wurden die Disziplinen Sprint, Ballwurf und Weitsprung bewältigt, wobei die Schüler teils beachtliche Leistungen zeigten.

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Erste Plätze für MES-Schüler bei Mendelssohn-Wettbewerb

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Jeonga Kim (12 Jahre), Junghwan Kim (14 Jahre), Schulleiterin Ramona Ondrovic und die Mutter der Preisträger. Foto: Kwang-Suk Oh

Zwei Schüler der Max-Ernst-Schule haben beim diesjährigen Mendelssohn-Wettbewerb in Frankfurt die ersten Plätze erlangt: die Geschwister Junghwan Kim (14 Jahre), in Streicher solo, und Jeonga Kim (12 Jahre) Streicher solo. Unser Bild zeigt die jungen Talente beim Preisträgerkonzert in Hofheim zusammen mit ihrer Mutter und der Leiterin der Max-Ernst-Schule, Ramona Ondrovic.

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Weilrod wird bunt – Graffiti-Projekt im Kunstunterricht

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Profi-Sprayerin Harti (links) und die Kunstlehrerinnen Daniela Helms-Derfert und Clara Ihlein beim Einsatz an den Pfeilern der Brücke in Riedelbach. Fotos: Hoeppe

Illegale Farbschmiereien durch farbenfrohe Kunstwerke überdecken – so lautete die Idee von Weilrods Bürgermeister Götz Esser, mit der er im vergangen Jahr auf die Max-Ernst-Schule und die Fachbereichsleiterin Kunst, Danniela Helms-Derfert, zukam. Dort stieß er auf offene Ohren, denn die Idee war wie geschaffen für den Wahlpflichtkurs Kunst im Jahrgang 10. Esser stellte auch die Finanzierung des Projekts sicher. an der neben der Gemeinde Weilrod auch über den Hochtaunuskreis das Schulamt beteiligt ist.

Im ersten Schulhalbjahr wurden von den Schülerinnen und Schülern Skizzen zu den Themen Flora und Fauna sowie Mobilität entworfen; die Umsetzung erfolgte – nachdem die schriftlichen Abschlussprüfungen geschafft waren – in der Woche vom 03. bis 07. Juni 2019. Von 9 bis 13 Uhr waren die Künstler täglich im Einsatz. Begleitet wurden sie dabei von ihren Kunstlehrerinnen Fr. Helms-Derfert und Frau Ihlein und bekamen außerdem Unterstützung von den Gießener Graffitikünstlern Scid und Harti (https://www.scid-artdesign.de), die auch Graffitiworkshops an Schulen durchführen.

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Schüler lernen in Riedelbach über Bäume und Klima

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Försterin Lea Rohwer erklärt den Kindern Wissenswertes rund um Wald, Wild und Jagd. Foto: Neugebauer

Beim traditionellen Waldtag der Max-Ernst-Schule informierten zwei Försterinnen über Bäume und Klima. Die Fünftklässler lernten an diesem Morgen jede Menge über den momentan starken Borkenkäferbefall, Trittsteinbiotope und Forstwirtschaft.
Die Kupferstecher knabbern ganz oben, die Buchdrucker in der Mitte und der Fichtenbock ist am Stammfuß tätig. Diese Aufteilung erläuterte Försterin und Waldpädagogin Bhavana Kaiser am Donnerstagmorgen den Fünftklässlern. Wegen der aktuellen Problematik des starken Borkenkäferbefalls der Fichten im Taunus und ganz Hessen hatte Kaiser das Thema in ihre Station des traditionellen Schulwaldtages der Max-Ernst-Schule integriert. „Borkenkäfer an sich sind nicht böse, sie sind immer und überall“, betonte die Försterin. Sie hätten im Ökosystem die Aufgabe, Holz wieder in Waldboden zu verwandeln. Aber im vergangenen Jahr seien zwei Faktoren zusammengekommen, die die übermäßige Vermehrung der kleinen Krabbeltiere begünstigten. Zuerst habe es im Winter den Sturm Friederike gegeben, der viele Fichten „angeschoben“ habe, also nur teilweise die Wurzeln aus dem Boden gelöst. Und dann sei der trockene Sommer gekommen, in dem sich bis zu drei Generationen an Borkenkäfern entwickeln konnten. Denn die Fichten hätten nicht die Kraft gehabt, sich mit reichlich Harz gegen die Insekten zu wehren. Interessiert reichten die Schüler die Rindenstücke mit den deutlichen Fraßgängen und dem „Sägemehl“ darin herum. (mehr …)