Erasmus+

Was ist Erasmus+?
Erasmus+ ist das Programm der Europäischen Union für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Es hat eine Laufzeit von sieben Jahren und ist mit einem Budget in Höhe von etwa 14,8 Milliarden Euro ausgestattet. Erasmus+ löste 2014 das Programm für Lebenslanges Lernen ab und bündelt die bisherigen Programme der EU im Bereich der formalen und non-formalen Bildung. Für die Schüler/innen ist die Teilnahme an Erasmus+ kostenlos.
Weitere Informationen auf www.erasmusplus.de

Was bringt eine Teilnahme an Erasmus+?
Bei Erasmus+ können alle Beteiligten tolle Erfahrungen fürs Leben sammeln. Einmalige Eindrücke verbinden sich mit ganz viel Spaß und der Entwicklung verschiedener Kompetenzen, bspw.:

  • verbesserte Sprachkenntnisse
  • gestärktes Verständnis von Demokratie und Kultur
  • die Fähigkeit, mit Menschen aus anderen Ländern zusammenzuarbeiten
  • gestärktes Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit

Zudem arbeiten wir im Rahmen des Projektes mit dem EUROPASS, in dem die erworbenen Kompetenzen dokumentiert werden. Der Pass ist ein gewinnbringendes Instrument für die weitere Schullaufbahn und die berufliche Bildung.

Kurzvorstellung des Erasmus+ Projekts der Max-Ernst-Schule
Die Max-Ernst-Schule ist die Koordinationsschule des europäischen Projektes „Europabürger werden – kulturelle Diversität erleben“.
Alle sechs teilnehmenden Schulen verfolgen das Ziel, die europäische Integration voranzutreiben. Uns ist wichtig, dass die teilnehmenden Jugendlichen eine positive Einstellung zu Europa entwickeln bzw. diese ausbauen und sich als Teil der europäischen Gemeinschaft erfahren. Dabei liegt unser Fokus vor allem auf Schülerinnen und Schülern zwischen 13 und 16 Jahren. Die Jugendlichen befinden sich in diesem Alter in einer Findungsphase und entwickeln ihre Identität, bauen ihre Zukunftsperspektive auf und erweitern ihre sozialen Kompetenzen. Daher erscheint uns diese Phase als besonders geeignet, um in der interkulturellen Begegnung und Zusammenarbeit eine positive Haltung zu Europa zu entwickeln.
Wir haben es uns vorgenommen, im Rahmen des zweijährigen Projektes unsere Schüler/innen zu befähigen, sich zu Europolitans (d.h. zu Europabürgern) zu entwickeln – hierfür ist das Entdecken, Erfahren und Verstehen von kultureller Diversität in Europa von zentraler Bedeutung. Unsere Schülerschaft wird durch die interkulturellen Erfahrungen während der Treffen die kulturelle Vielfalt als wesentliches Gut Europas erfahren. Es ist unser Ziel, den Jugendlichen die soziale Eingliederung in die europäische Gemeinschaft zu ermöglichen. Die Jugendlichen sollen anschließend in der Lage sein, kulturelle Unterschiede differenziert wahrnehmen zu können, ihre eigene Wertorientierung kritisch reflektieren zu können und stereotype Denkmuster abzubauen.
Insgesamt führen wir sechs Treffen durch, wovon das Abschlusstreffen an der Max-Ernst-Schule stattfinden wird. Pro Treffen werden von jeder Partnerschule sechs Schüler/innen beteiligt sein. Somit ermöglicht jede Schule über den Projektzeitraum 30 Schülerinnen und Schülern die Teilnahme. Die Teilnehmenden verfolgen die Projektziele auch im Unterricht auf verschiedenen Ebenen weiter und fungieren als Multiplikatoren: Sie halten Präsentationen in ihren Klassen, veranstalten mit ihren Lehrkräften Elterninformationsabende und reflektieren im Unterricht ihre Erfahrungen z.B. in Form eines Online-Blogs. Sie entwickeln sich somit auch im Anschluss an die Treffen Schritt für Schritt zu Europolitans weiter. Gleichzeitig wollen wir uns auch zukünftig als starke europäische Schulen in unseren Gemeinden und Städten positionieren.

Welche Länder nehmen Teil?

Teilnehmende Länder: Deutschland (Weilrod), Lettland (Riga), Nordmazedonien (Prilep), Polen (Kattowitz), Portugal (Nazaré), Zypern (Limassol)

Was geschieht inhaltlich bei den Treffen vor Ort?
Die Treffen im Ausland finden sowohl in den Schulen als auch an außerschulischen Orten statt. Wir arbeiten in Form von Workshops und Exkursionen mit den Lehrkräften und Jugendlichen der anderen europäischen Schulen. Dabei stehen jeweils unterschiedliche Themen im Fokus:

  • Zypern (ca. Dezember 2019): Unser Song für Europa
  • Portugal (ca. Februar 2020): Regional und doch europäisch
  • Nordmazedonien (ca. Mai 2020): Kommunikation & Mehrsprachigkeit
  • Polen (ca. Oktober 2020): Demokratie und Kultur als Friedensstifter
  • Lettland (ca. Februar 2021): Unser gemeinsames Erbe
  • Deutschland (ca. Mai 2021): Kunst verbindet

Während der Treffen im Ausland sind die Schüler/innen in der Regel in Gastfamilien untergebracht, die von den Lehrkräften vor Ort ausgewählt werden.

Ansprechpartner / Kontakt
Bei konkreten Fragen stehen der Erasmus+ Projektkoordinator Herr Siedler sowie die Mitglieder des Erasmus+ Teams als Ansprechpartner zur Verfügung.

Erasmus Team (v.l.): Fr. Ihlein, Hr. Siedler, Hr. Telemann, Fr. Leistner, Hr. Schlomm, Hr. Balser, Fr. Schmidt