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Info-Bus von Hessenmetall an der MES in Riedelbach

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Auch der ME-Info-Truck wird in Coronazeiten unter besonderen Auflagen genutzt. Die Klasse R 9c mit Klassenlehrerin Margret Sachs (5. von links) kommt geteilt zum Info-Truck. Foto: Jung

Der Arbeitgeberverband Hessenmetall informiert zum wiederholten Male mit seinem ME-Truck an der Max-Ernst-Schule Riedelbach über die Vielfalt der Metall- und Elektroberufe.

ME – das steht an der Schule in Riedelbach normalerweise für Max-Ernst. Doch in den vergangenen drei Tagen hatte der ME-Truck just an jener Schule Station gemacht, um den Schülerinnen und Schülern die Berufswelt von Metall und Elektro näher zu bringen. Seit vier Jahren ist das große Gefährt in Riedelbach regelmäßig zu Gast und hat in dieser Zeit schon viele Schüler Richtung Metall- oder Elektroberuf bringen können. Zehn Busse gibt es insgesamt und jeder für sich ist mit Wissen vollgestopft. Den beiden Herren, die für den Arbeitgeberverband Hessenmetall Bezirksgruppe Rhein-Main-Taunus im Einsatz waren, ist es dabei wichtig, den Interessenten die große Vielfalt in diesem Sektor aufzuzeigen und ihnen einen ersten Eindruck zu vermitteln, wohin sie ihre berufliche Laufbahn bringen könnte, wenn sie sich für einen Beruf im ME-Sektor entscheiden. „Die Schüler lernen, dass das alles zusammen hängt“, so die Information, „und dass vieles, was sie aus dem Alltag so kennen oder zu kennen glauben, von den ME-Berufen hergestellt wird“.
Es ist also eine breite Palette, was im Segment ausgebildet wird und nach der Zwangspause durch Corona freuten sich auch die beiden Betreuer sehr darüber, wieder unterwegs sein zu können und ihr Fachwissen zu teilen. In den nächsten Jahren werden ein Viertel der Beschäftigten im ME-Bereich in den Ruhestand gehen. Die Zeit drängt also, dass genügend Nachwuchs rekrutiert werden kann. Die Vorteile dieser Berufe liegen neben der 35-Stunden-Woche auch in der vergleichsweise guten Bezahlung und nicht zuletzt darin, dass die Berufe sehr abwechslungsreich sind.
 

Wichtig ist den beiden Ansprechpartnern auch, dass junge Frauen für diese Berufe gewonnen werden können, denn hier habe sich in den vergangenen Jahren viel getan, was „Frauenfreundlichkeit“ angeht. So seien die Berufe weniger anstrengend und weniger schmutzig geworden, was auch junge Mädchen in der Berufswahl Richtung ME bestärken sollten.
Der Info-Truck möchte also Interesse für die Berufe der Metall- und Elektroindustrie wecken und so neugierig machen auf das, was mit Recht und etwas Stolz als „Herz der Wirtschaft“ bezeichnet wird. Der Truck ist mit einem sehr modern aufbereiteten Informationsangebot über die Berufe dieser Industrie ausgestattet und per Hydraulik lässt sich das Fahrzeug auf zwei Etagen erweitern. Auf den beiden Ebenen können so typische Berufe der ME-Branche gezeigt werden und die Jugendlichen die Faszination der Technik mit eigenen Händen begreifen. So können sie eine computergesteuerte Fräsmaschine programmieren und ein Werkstück fertigen und vieles andere mehr. In Coronazeiten musste natürlich auch hier auf Maske und Mindestabstand geachtet werden. Die Schüler der R 9c von Margret Sachs waren die letzten, die in den Genuss des Informationsaustauschs kamen. Die Schüler zeigten sich dabei interessiert und waren gespannt auf das, was ihnen geboten wird.
 
Die Max-Ernst-Schule will auch im kommenden Jahr wieder den ME-Truck einladen, denn das Angebot komme bei den Schülern gut an, wie die Schulleitung betonte. Und es sei wichtig für die Schüler, dass sie möglichst umfangreich darüber informiert werden, was ihnen beruflich alles möglich ist.
 
 
Von Christina Jung
Usinger Anzeiger vom 04.09.2020