Neue Wege in der Schulentwicklung

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Ramona Ondrovic und Sascha Siedler stellen das Projekt vor. Foto: MES Riedelbach

In den nächsten zwei Jahren geht die Max-Ernst-Schule neue Wege in der Schulentwicklung. Bei dem „Erasmus+“ koordiniert die Max-Ernst-Schule die Zusammenarbeit mit fünf europäischen Partnerschulen.

In den nächsten zwei Jahren geht die Max-Ernst-Schule neue Wege in der Schulentwicklung. Bei dem „Erasmus+“ Projekt „Europabürger werden – kulturelle Diversität erleben“ koordiniert die Max-Ernst-Schule die Zusammenarbeit mit fünf europäischen Partnerschulen.
Als einzige reine Haupt- und Realschule in Hessen nimmt die Max-Ernst-Schule im Schuljahr 2019/20 und 2020/21 erstmalig am Programm „Erasmus+“ teil. Das von der Europäischen Union geförderte und finanzierte Programm „Erasmus+“ ist das Programm der Europäischen Union für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport und zielt auf Völkerverständigung, europäische Zusammenarbeit und Stärkung der Demokratie. Weitere Informationen zu „Erasmus+“ können unter www.erasmusplus.de abgerufen werden.
 
Zusammen mit den Partnerschulen aus Zypern, Lettland, Portugal, Nordmazedonien und Polen widmet sich die Schule dem Projektthema „Becoming Europolitans – Europabürger werden“. Dabei werden die sprachlichen, fachlichen und sozialen Kompetenzen der teilnehmenden Schüler/innen gestärkt. Insgesamt finden sechs interkulturelle Treffen statt. Bei den jeweils einwöchigen Treffen reist jede der Partnerschulen mit etwa acht Schülern an. Für die Schüler/innen ist das Programm kostenlos. „Vorort werden wir gemeinsam in Form von Workshops in den Schulen sowie an außerschulischen Lernorten an unserem Projektthema arbeiten. Für die Schüler/innen heißt das vor allem: Eintauchen in einmalige Auslandserfahrungen mit Jugendlichen unserer europäischen Partnerschulen, knüpfen von neuen Freundschaften und aktive Mitwirkung an dem Europa der Zukunft“, heißt es in einer Pressemitteilung.
Die erste Erasmus-Fahrt wird im Dezember 2019 nach Zypern stattfinden. Am Agio-Athanasios-Gymnasium in Limassol werden die Schüler unter anderem einen gemeinsamen europäischen Song entwickeln. Neben den wertvollen Erfahrungen vor Ort wird auch zwischen den Treffen im Unterricht thematisch weitergearbeitet. Im Rahmen des Projektes werden unter anderem ein Online-Blog sowie eine Videodokumentation entstehen.
Weitere Informationen gibt es auf der Homepage www.maxernstschule.de unter der Rubrik ‚Erasmus‘.
 

Bei Ferienspielen Natur kennengelernt

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Marlis Teubert (von links), Marlon (11), Albrecht Cromm, Alexandra Füssler, Linda (11), Ronja (11), Seraphina (11), Elisabeth Sommer und Selina (13) vervollständigen das Insektenhaus an der Max-Ernst-Schule. Foto: Neugebauer
Schüler der Max-Ernst-Schule lernten bei Veranstaltungen Umweltaspekte kennen. Themen waren ein Insektenhaus, Barfußpfad und vieles mehr.
 
Der Barfußpfad war schon fast zugewachsen. Nur mit dem Freischneider schaffte es Betreuerin Alexandra Füssler, die Felder mit den verschiedenen Materialien wiederzufinden. Bei den Ferienspielen an der Max-Ernst-Schule in Riedelbach in der letzten Woche der Sommerferien restaurierten die acht Ferienspielkinder zusammen mit Schulsozialpädagogin Elisabeth Sommer und Füssler den Pfad im Außengelände der Schule, den sie im Jahr zuvor erstmals angelegt hatten. „Wir haben sogar die Schüssel zum Abwaschen der Füße in der hochgewachsenen Wiese wiedergefunden“, schmunzelte die Betreuerin von der Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod. Die Umweltgruppe organisiert und stellt Fachleute, die bei den Ferienspielen den Natur- und Umweltaspekt mit einbringen. Wie Waldpädagogin Bhavana Kaiser von Hessenforst, die am Mittwoch einige Tierschädel mitgebracht hatte. An den Zähnen von Hirsch, Wildkatze und Fuchs erklärte sie die Unterschiede zwischen Fleisch- und Pflanzenfresser. Aber auch das derzeitige Fichtensterben durch Trockenheit und Borkenkäferbefall erläuterte Kaiser bei einem Spaziergang.

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Max-Ernst-Schule verabschiedet 99 Schulabgänger

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Die Max-Ernst-Schule verabschiedete am Mittwoch, den 19. Juni 2019, in einer Feierstunde 99 Schulabgänger. Etwa 400 Besucher waren in die feierlich geschmückte Sporthalle gekommen, um der Zeugnisübergabe für eine Hauptschulklasse und drei Realschulklassen beizuwohnen.

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Für soziales Engagement ausgezeichnete Schülerinnen und Schüler sowie die Jahrgangsbesten. Fotos: Rutner

Nach den Reden der Schulleiterin Ramona Ondrovic, des Bürgermeisters von Weilrod Götz Esser und der Schulelternbeiratsvorsitzenden Christiane Bamberg, würdigte Andreas Scharrer, Voritzender des Fördervereins, zunächst 14 Schülerinnen und Schüler für ihr soziales Engagement als Buslotse, beim Schulsanitätsdienst, in der Lehrmittelausgabe oder als Schulsprecher. Anschließend war es Scharrer vorbehalten, die Jahrgangsbesten auszuzeichnen. Dies waren: Rosaria Bonaccorso (H9), Joshua Sell (R10a), Noel Drescher und Dominik Schieferstein (R10b) und Janus Widmer (R10c).

Moderiert wurde die gelungene Abschlussfeier von den Schülern Ritaj Abdelkarim, Merdan Zejnelovic und Lydia Hudson aus den Vorabschlussklassen. Zum musikalischen Rahmenprogramm trugen der Schulchor unter der Leitung von Frau Kunselman sowie die Lehrerband, bestehend aus Frau Kunselman, Herr Müller und Herr Schütze, bei.

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Bericht aus der Weilroder Gazette (Ausgabe Juli/August 2019)
Die Abschlussklassen H9, R10a, R10b und  R10c sowie die für ihr soziales Engagement ausgezeichneten Schüler:

Erste Plätze für MES-Schüler bei Mendelssohn-Wettbewerb

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Jeonga Kim (12 Jahre), Junghwan Kim (14 Jahre), Schulleiterin Ramona Ondrovic und die Mutter der Preisträger. Foto: Kwang-Suk Oh

Zwei Schüler der Max-Ernst-Schule haben beim diesjährigen Mendelssohn-Wettbewerb in Frankfurt die ersten Plätze erlangt: die Geschwister Junghwan Kim (14 Jahre), in Streicher solo, und Jeonga Kim (12 Jahre) Streicher solo. Unser Bild zeigt die jungen Talente beim Preisträgerkonzert in Hofheim zusammen mit ihrer Mutter und der Leiterin der Max-Ernst-Schule, Ramona Ondrovic.

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Weilrod wird bunt – Graffiti-Projekt im Kunstunterricht

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Profi-Sprayerin Harti (links) und die Kunstlehrerinnen Daniela Helms-Derfert und Clara Ihlein beim Einsatz an den Pfeilern der Brücke in Riedelbach. Fotos: Hoeppe

Illegale Farbschmiereien durch farbenfrohe Kunstwerke überdecken – so lautete die Idee von Weilrods Bürgermeister Götz Esser, mit der er im vergangen Jahr auf die Max-Ernst-Schule und die Fachbereichsleiterin Kunst, Danniela Helms-Derfert, zukam. Dort stieß er auf offene Ohren, denn die Idee war wie geschaffen für den Wahlpflichtkurs Kunst im Jahrgang 10. Esser stellte auch die Finanzierung des Projekts sicher. an der neben der Gemeinde Weilrod auch über den Hochtaunuskreis das Schulamt beteiligt ist.

Im ersten Schulhalbjahr wurden von den Schülerinnen und Schülern Skizzen zu den Themen Flora und Fauna sowie Mobilität entworfen; die Umsetzung erfolgte – nachdem die schriftlichen Abschlussprüfungen geschafft waren – in der Woche vom 03. bis 07. Juni 2019. Von 9 bis 13 Uhr waren die Künstler täglich im Einsatz. Begleitet wurden sie dabei von ihren Kunstlehrerinnen Fr. Helms-Derfert und Frau Ihlein und bekamen außerdem Unterstützung von den Gießener Graffitikünstlern Scid und Harti (https://www.scid-artdesign.de), die auch Graffitiworkshops an Schulen durchführen.

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Schüler lernen in Riedelbach über Bäume und Klima

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Försterin Lea Rohwer erklärt den Kindern Wissenswertes rund um Wald, Wild und Jagd. Foto: Neugebauer

Beim traditionellen Waldtag der Max-Ernst-Schule informierten zwei Försterinnen über Bäume und Klima. Die Fünftklässler lernten an diesem Morgen jede Menge über den momentan starken Borkenkäferbefall, Trittsteinbiotope und Forstwirtschaft.
Die Kupferstecher knabbern ganz oben, die Buchdrucker in der Mitte und der Fichtenbock ist am Stammfuß tätig. Diese Aufteilung erläuterte Försterin und Waldpädagogin Bhavana Kaiser am Donnerstagmorgen den Fünftklässlern. Wegen der aktuellen Problematik des starken Borkenkäferbefalls der Fichten im Taunus und ganz Hessen hatte Kaiser das Thema in ihre Station des traditionellen Schulwaldtages der Max-Ernst-Schule integriert. „Borkenkäfer an sich sind nicht böse, sie sind immer und überall“, betonte die Försterin. Sie hätten im Ökosystem die Aufgabe, Holz wieder in Waldboden zu verwandeln. Aber im vergangenen Jahr seien zwei Faktoren zusammengekommen, die die übermäßige Vermehrung der kleinen Krabbeltiere begünstigten. Zuerst habe es im Winter den Sturm Friederike gegeben, der viele Fichten „angeschoben“ habe, also nur teilweise die Wurzeln aus dem Boden gelöst. Und dann sei der trockene Sommer gekommen, in dem sich bis zu drei Generationen an Borkenkäfern entwickeln konnten. Denn die Fichten hätten nicht die Kraft gehabt, sich mit reichlich Harz gegen die Insekten zu wehren. Interessiert reichten die Schüler die Rindenstücke mit den deutlichen Fraßgängen und dem „Sägemehl“ darin herum. (mehr …)

Nachmittägliche Ausbildungsmesse in Weilrod lockt zahlreiche Schüler und Eltern an

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Ines Michael informiert sich bei Lena Drechsel über die Tätigkeiten des Zolls. Fotos: Neugebauer

Das neue Format geht auf: Die Weilroder Ausbildungsmesse, die an diesem Freitag erstmals deutlich später am Tag stattfand, lockte zahlreiche Eltern und Schüler nach Riedelbach. 26 Firmen stellten sich insgesamt vor.

Viele interessierte junge Leute, ob allein, mit Schulfreunden oder mit den Eltern, bevölkerten am Freitagnachmittag die Mensa der Max-Ernst-Schule in Riedelbach. Denn hier fand die Ausbildungsmesse „Pack’s an“ statt, die die Gemeinde Weilrod in Zusammenarbeit mit der Schule organisiert hatte.
Nach der Begrüßung der Vertreter der 26 Firmen, Institutionen und Organisationen, die um Auszubildende warben, ging es an die Austellung. „Nehmt es heute in die Hand, plant eure Zukunft“, forderte Sascha Siedler Konrektor für Berufsorientierung die Schülerinnen und Schüler auf. Neu bei der Veranstaltung in diesem Jahr sei, dass sie überregional geöffnet und beworben worden sei und damit Besucher auch von außerhalb der Schulgemeinde willkommen seien. Darum auch die Uhrzeit am Freitagnachmittag, zu der die Eltern ihre Kinder begleiten könnten. (mehr …)

Abschlussklasse bringt Jugendroman auf die Bühne

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Realschüler inszenieren im Deutschunterricht spannende Literatur
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Szenen aus dem Theaterstück ‚No Exit‘. Fotos: Rutner

Schule ist heutzutage durchdigitalisiert und es bleibt keine Zeit für bildende Kunst und Kreativität? Nicht so in der Max-Ernst-Schule in Weilrod. Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklasse R10c haben sich in den letzten Monaten an eine Literatur-Inszenierung gewagt – und das trotz Prüfungsstress. Mit einer eigenständig im Deutschunterricht angepassten Fassung des Romans „Cherryman jagt Mister White“ von Jakob Arjouni begeisterten die Jugendlichen das Publikum.

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Kicken und Lesen mit Dragoslav ‚Stepi‘ Stepanovic

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„Eintracht“ rufen die Schüler zusammen mit Dragoslav Stepanovic, Sportlehrer Daniel Breitwieser und Sozialpädagoge Jens Krämer. Foto: Romahn

Fußball-Legende Dragoslav Stepanovic war zu Gast beim Leserförderprojekt der Hessenstiftung „Kicken und Lesen“ an der Max-Ernst-Schule in Riedelbach.
13 Jungen im Alter von neun bis zwölf Jahren saßen Mittwochnachmittag im Mittelkreis der Turnhalle der Max Ernst-Schule in Riedelbach und lasen sich gegenseitig vor aus einem Buch über die Fußballgeschichte von Eintracht Frankfurt. Aufmerksamer Zuhörer war Dragoslav Stepanovic, allseits als Stepi bekannt. Seit Februar 2019 nehmen die Schüler als einer von vier ausgewählten Standorten in ganz Hessen am Projekt „Kicken und Lesen“ der Hessenstiftung teil (der Usinger Anzeiger berichtete). Ein Höhepunkt war der Besuch von Stepanovic, der als Botschafter der hessischen Landesregierung für Integration im Sport zu Besuch kam, um ein Fußballtraining zu leiten und die Leseförderung vor Ort zu verfolgen und zu unterstützen. (mehr …)