DeutschPressespiegel

Leonie Coester beste Vorleserin der Sechstklässler

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Die Siegerin 2015 Merle Limburg mit den Klassensiegern Ida Stürtz, Wouter Lenz, Leonie Coester und Anna Neudeck. Foto: Romahn

RIEDELBACH – (anr) Jetzt veranstaltete die Max-Ernst-Schule Riedelbach den Vorlesewettbewerb für die Sechstklässler. Siegerin beim Lesen eines bekannten Buches sowie eines Fremdtextes wurden im Realschulzweig Leonie Coester und im Hauptschulzweig Wouter Lenz. Sie dürfen am überregionalen Wettbewerb im Kreis- und Landesentscheid teilnehmen.

Seit einigen Jahren findet der bundesweite Vorlesewettbewerb der Sechstklässler an der Riedelbacher Schule in Form eines Vorlesens vor dem gesamten Schuljahrgang im Musikraum statt. Auf der Bühne, mit Spot ins rechte Licht gesetzt, hörten die Schüler den Klassensiegern der sechsten Klassen zu, die in zwei verschiedenen Wettbewerben gegeneinander antraten. Sie stellten sich dem Votum einer Jury aus Lehrern und den drei Schülern Merle Limburg, Katharina Behnke und Esra Schmitz. Letztere waren die Klassensieger 2015 gewesen und sie durften zusammen mit den Lehrern entscheiden, welches Vorlesen in punkto Fehlerfreiheit, Aussprache und Betonung am besten gelungen war.

Anna Neudeck startete den Wettbewerb mit ihrem Wunschbuch „Mein Mathe-Desater“ von A. Nowak, während sich Leonie Coester „Lily Supercup“ von C. Nöstlinger und Ida Stürtz „Das doppelte Lottchen“ von Erich Kästner zum Vorlesen ausgewählt hatte.

Alle Kandidaten mussten im Finale einen unbekannten Textausschnitt aus dem Fantasy-Buch „Das Tintenherz“ von Cornelia Funke vorlesen. Die rund 85 Sechstklässler der Max-Ernst-Schule hörten als Publikum zu und hatten bereits früh ihre Favoriten ausgewählt.

 

Zum Abschluss beriet sich die Jury intensiv und sorgsam und kam zu einem einstimmigen Ergebnis. Siegerin bei den Realschülern wurde Leonie Coester, während Ida Stürtz den zweiten und Anna Neudeck den dritten Platz belegten.

Als einziger Klassensieger des Hauptschulzweiges hatte sich Wouter Lenz automatisch für den überregionalen Wettbewerb qualifiziert.

Lehrerin und Organisatorin Anna-Maria Schmidt war mit den Ergebnissen zufrieden und sieht Leseförderung durch den Wettbewerb vor allem in der Konkurrenzsituation gegeben: „Das gibt einen zusätzlichen Ansporn zu lesen und sich über mehrere Wochen mit einem Text zu beschäftigen.“ Alle 85 Teilnehmer hatten sich in der Schulbibliothek ihr Wunschbuch herausgesucht und beim Üben des Textes intensiv damit beschäftigt. An der Max-Ernst-Schule wird nun gespannt gewartet, wie 2017 die Teilnahme am überregionalen Wettbewerb ausgeht.

Usinger Anzeiger vom 10.12.2016

http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/weilrod/leonie-coester-beste-vorleserin-der-sechstklaessler_17530669.htm