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Max-Ernst-Schule belegt 1. Platz bei ‚Kunst aus Schulen‘!

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Tom Tessarek (R10a) und Fr. Helms-Derfert bei der Preisverleihung.

Märchen, Mythen, Stories – so lautet das Jahresthema der Gemeinschaftsausstellung 2019 von Arbeiten aus dem Kunstunterricht weiterführender Schulen im Hochtaunuskreis.
2019 beteiligen sich 12 Schulen an der Präsentation, die seit vielen Jahren als Projekt zur Förderung junger Kunst und des Kunstunterrichts an Schulen in der Galerie Artlantis stattfindet.
Die Organisation haben in bewährter Zusammenarbeit der Kunstverein Bad Homburg Artlantis und der Hochtaunuskreis, Fachbereich Kultur, übernommen. Getragen wird dieses Förderprojekt von der Johann-Isaak-von-Gerning-Stiftung, eine Stiftung des Hochtaunuskreises zur Förderung von Kunst und Kultur. Benannt wurde sie nach einem Gelehrten der Goethezeit, der als Sammler bedeutende Kunstwerke sicherte.
Auch in diesem Jahr wurden für die Gemeinschaftsausstellung Preise ausgelobt. Die teilnehmenden Schulen haben kleine Werkserien eingereicht, die eine kompetente Jury aufmerksam betrachtet und sorgsam verglichen hat.
Der Hochtaunuskreis bietet als Anreiz allen teilnehmenden Schulen eine finanzielle Startförderung in Höhe von 100,- Euro, die Johann-Isaak-von-Gerning-Stiftung trägt die Dotierung der Preise. Überreicht bei der Ausstellungseröffnung von Landrat Ulrich Krebs sind diese als Impuls für den Kunstunterricht der
Schulen gedacht: es gibt drei erste Preise im Wert von jeweils 500,- Euro zur Realisierung von Workshops oder anderen Fördermaßnahmen für Klassen oder Schülergruppen.
Weiterhin gibt es drei zweite Preise, Gutscheine über jeweils 250,- Euro für den Einkauf von Materialien für den Unterricht im Künstlerfachhandel. Erfreulicherweise stiftet zwei dieser Gutscheine die Firma Boesner, Frankfurt. Das Museum Sinclair-Haus in Bad Homburg stiftet als Sonderpreis für eine Klasse/einen Kurs den Besuch der Ausstellung mit anschließendem Workshop im Atelier.
Und schließlich beabsichtigt der Hochtaunuskreis – wie schon in Vorjahren – einige der Schülerarbeiten für seine Kunstsammlung anzukaufen.

„Märchen, Mythen, Stories“
Ausstellung von Kunst aus Schulen 2019 zum Thema „Märchen, Mythen, Stories“
unter der Trägerschaft der Johann-Isaak-von-Gerning-Stiftung des Hochtaunuskreises
23. März – 07. April 2019 – Kunstverein Bad Homburg Artlantis e. V.
Galerie Artlantis (Tannenwaldweg 6, Bad Homburg)

Max-Ernst-Schule, Weilrod-Riedelbach: 1. Preis
Lehrkräfte: Daniela Helms-Derfert und Marlies Wiedenau
Mittelstufe, 10. Jahrgang der Realschule, Wahlpflichtunterricht Kunst

Schülerarbeiten der Jahrgangsstufe 10:

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Charly Kramer, „Das Haus im Wald“, (Grattage, Collage, Acrylfarbe, Ölkreide, Buntstifte)

 

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Darian Ho-Tong, „Flieg davon!“, (Grattage, Collage, Acrylfarbe, Ölkreide, Buntstifte)

 

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Tom Herget, „Im Bann des Bösen“, (Grattage, Collage, Acrylfarbe, Ölkreide, Buntstifte)

 

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Tom Tessarek, „In der Ewigkeit“, (Grattage, Collage, Grafik-Art, Acrylfarbe, Ölkreide, Aquarell)

Grundlage für ihr eigenes kreatives Arbeiten war eine Bildanalyse und -interpretation von Max Ernst „Der große Wald“ aus dem Jahr 1927, der viel Stoff und Ideenspielraum für Märchen, Stories und Geschichten lässt. Wie vom Künstler oft selbst verwendet, wurden die Bilder mithilfe der Grattage-Technik erschaffen; verschiedene Schichten Acrylfarbe und auch unterschiedliche Ölkreiden sind nach dem Unterlegen von Brettern und anderen strukturierten Materialien mit Spachteln wieder abgeschabt worden. Die zufälligen Strukturen, die daraus entstanden, wurden von den Schülerinnen und Schülern
zu einem Wald umgedeutet und als Collage neu zusammengefügt. Die Vogelsilhouette, von Max Ernst gezielt eingeritzt, sollte weichen und durch Märchenmotive, die sich mit dem Wald in Verbindung bringen lassen können, ersetzt werden. Auf welche Art und Weise diese Motive einzuarbeiten waren, blieb den Schülerinnen und Schülern selbst überlassen. Ihr „großer Wald“ sollte eine eigene Geschichte erzählen.